Aichach/Hof: Den Abschluss der rasend schnell vergangenen Sommersaison bildeten die Bayerischen Meisterschaften der U16 am 18./19. Juli in Aichach sowie der U18 am 1./2. August in Hof.
Für die U16 in Aichach gingen für die DJK Ronja Sima über 100 m und 300 m sowie Lennart Frey mit einem anspruchsvollen Programm über 100 m, 300 m, 80 m Hürden und 300 m Hürden an den Start.


Über 100 m war für Ronja nach 13,66 Sek. leider bereits im Vorlauf Schluss. Über 300 m sollte es sogar noch unglücklicher laufen: Hier unterlief ihr ein Fehlstart, der zur Disqualifikation führte. Ein gebrauchter Tag also für Ronja.
Auch für Lennart endete der 100-m-Wettkampf nach 12,68 Sek. bereits in den Vorläufen. Über 300 m gelang ihm dagegen eine neue persönliche Bestleistung. Nach starken 40,41 Sek. überquerte er als Elfter die Ziellinie.
Der zweite Wettkampftag begann für Lenny mit den 300 m Hürden. Leider stellten sich nur zwei Athleten dieser anspruchsvollen Strecke, sodass es zur Neuauflage des Rennens aus der Vorwoche kam, als sich Lennart bei den Oberbayerischen Meisterschaften die Goldmedaille gesichert hatte. Diesmal hatte sein Kontrahent jedoch knapp die Nase vorn. Lenny erreichte nach 43,63 Sek. das Ziel und gewann die Silbermedaille. Den Abschluss des anstrengenden Wochenendes bildeten die 80 m Hürden. Dort kam er im Vorlauf nach 12,43 Sek. ins Ziel.
Als Belohnung für seine starke Saison wurde Lenny im Anschluss an die Meisterschaften für den Ländervergleichskampf zwischen Bayern, Hessen und Württemberg im September nominiert. Am 20.09.2026 darf er somit für das Team Bayern über 300 m Hürden an den Start gehen. Wir wünschen ihm dafür schon jetzt viel Erfolg!

Am ersten Ferienwochenende vertrat unsere U18-Sprinterin Leonie Sima die Farben der DJK bei den Bayerischen Meisterschaften in Hof. Leonie konnte an beiden Tagen sowohl über 100 m als auch über 200 m ihre starken Leistungen aus den Vorwochen bestätigen. Über 100 m zog sie trotz völlig verpatztem Start in 12,82 Sek. – der Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung – in die Zwischenrunde ein. Kurioserweise startete sie dort noch schlechter, lief aber genau dieselbe Zeit noch einmal und absolvierte damit zum Saisonabschluss drei Rennen in Folge unter der „magischen“ 13-Sekunden-Marke – alle in exakt 12,82 Sek.
Am Tag darauf folgte beinahe schon selbstverständlich die nächste Verbesserung ihres Hausrekords über 200 m auf nunmehr 26,62 Sek. Damit verpasste sie zwar knapp den Einzug ins B-Finale, präsentierte sich zum Saisonende jedoch in hervorragender Form. Sowohl über 100 m als auch über 200 m befindet sie sich inzwischen in Schlagdistanz zu den vorderen Platzierungen. Leonies steile Formkurve macht auf jeden Fall Lust auf die kommende Saison und lässt uns mit viel Optimismus in den Herbst blicken.
