Erding, 11./12.07.2026: Die Generalprobe bei den DJK-Heimwettkämpfen, den Kreismeisterschaften, verlief medaillenreich und damit äußerst erfolgreich. Nun machten sich an diesem wunderschönen Sommerwochenende Leonie Sima, Mariia Kurilko (beide U18), Lennart Frey (M15) und Ronja Sima (W15) aus der U16/U18 auf den Weg nach Erding. Moritz Wagner (U18), der derzeit seine Schulzeit in den USA verbringt, verstärkte während seiner Sommerferien die kleine Truppe und steuerte mit zwei starken Ergebnissen einen wichtigen Beitrag zur hervorragenden Gesamtbilanz bei.

Moritz ging zunächst über die 100 m an den Start. Im Vorlauf reichten ihm 11,70 Sek. zum Finaleinzug. Dort verpasste er mit 11,72 Sek. die Bronzemedaille denkbar knapp um nur 2/1000 Sek. und belegte Rang 4. Besser lief es anschließend über die 200 m: Mit 23,40 Sek. sicherte er sich Platz 2 und damit die Silbermedaille.
Leonie lief im Vorlauf über 100 m erstmals unter 13 Sekunden. In starken 12,97 Sek. erreichte sie das B-Finale. Dort explodierte sie förmlich, gewann dieses deutlich und steigerte ihre persönliche Bestzeit auf hervorragende 12,82 Sek. Auch über 200 m konnte sie ihren Hausrekord verbessern. Mit 26,80 Sek. belegte sie einen starken 5. Gesamtrang.


Mariia Kurilko stellte sich der Konkurrenz über 100 m und erreichte nach 15,63 Sek. das Ziel.
Am Sonntag standen die Wettkämpfe der U16 auf dem Programm. Lennart Frey trat in drei Disziplinen an. Den Auftakt machte der 80-m-Hürdensprint. Mit einer persönlichen Bestzeit von 12,19 Sek. sicherte er sich Platz 3 und damit die Bronzemedaille. Der anschließende 100-m-Sprint verlief leider nicht wie erhofft. In 12,79 Sek. schied er bereits im Vorlauf aus. Umso beeindruckender war anschließend sein Auftritt über 300 m Hürden.

Trotz des einen oder anderen technischen Wacklers ließ er sich von der Konkurrenz nicht abschütteln. Am Kurvenausgang legte er noch einmal zu und gewann dank eines starken Schlussspurts das Rennen sowie die Goldmedaille – selbstverständlich ebenfalls in persönlicher Bestzeit von 43,59 Sek.

Ronja Sima klagte ausgerechnet an diesem Wettkampftag über starkes Unwohlsein. Dennoch wollte sie über 100 m an den Start gehen. Sie lief schneller als in der Vorwoche und erreichte in 13,51 Sek. das Finale. Dort konnte sie ihre Zeit nochmals steigern und belegte in 13,47 Sek. einen sehr respektablen 5. Platz. Auch vor dem 300-m-Lauf ging es ihr nicht wirklich besser, doch erneut galt für sie die Devise: „Aufgeben ist keine Option.“ Auf den ersten 200 m war ihr Handicap deutlich zu erkennen, sie ging das Rennen zunächst etwas verhalten an.
Doch auf der Zielgeraden erwachte ihr Kampfgeist endgültig. Meter um Meter arbeitete sie sich an ihre Gegnerinnen heran und kam schließlich mit wenigen Hundertstelsekunden Vorsprung in 45,23 Sek. auf Rang 3 ins Ziel. Die Freude über die Bronzemedaille und diese beeindruckende Energieleistung war ihr deutlich anzusehen.
Herzlichen Glückwunsch an alle unsere Starterinnen und Starter – ihr habt euch hervorragend präsentiert!
